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The Lisbon of Joana Viegas: Campo de Ourique

How picturesque the Campo de Ourique of Joana Viegas is, is becoming obvious in her paintings. Copyright: Joana Viegas
„A minha Lisboa“: In the case of Joana Viegas, it is the picturesque Campo de Ourique. Copyright: Joana Viegas

A minha Lisboa, that means „My Lisbon“. Providing views of the city, so intimate that they also sharpen the perception of those with whom they are shared. That’s the idea behind this column, which is the heart and soul of Lisboa-Soulcity. And it’s what the current exhibition A minha Lisboa does, by Lisbon’s illustrator Joana Viegas, ongoing until March, 16th in the O das Joanas Café, Largo do Intendente, 28. It can be reached with the green metro line, but it is situated in the center anyhow, being the prefect startpoint for a stroll through the Mouraria.

Here at Lisboa-Soulcity, the artist goes even further: She gives us pictures of her city, not only with her paintings, but live – in the relaxed neighborhood of Campo de Ourique, where she grew up. 

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Das Lissabon von Joana Viegas

"A minha Lisboa": Lissabon mit den Augen und der Kunst von Joana Viegas. Copyright: Joana Viegas
„A minha Lisboa“: In diesem Falle das von Joana Viegas. Nicht nur hier auf Lisboa-Soulcity, sondern auch in der Lissaboner „Leituria“. Copyright: Joana Viegas / Leituria

A minha Lisboa, das bedeutet „mein Lissabon“. Und steht für Sichten auf die Stadt, die so intim sind, dass sie immer auch die Wahrnehmung derer schärfen, mit denen sie geteilt werden. Das ist die Idee hinter dieser Rubrik, die ein Herzstück von Lisboa-Soulcity ist. Und es ist genau das, was die aktuelle Ausstellung A minha Lisboa der Lissaboner Illustratorin Joana Viegas ausmacht, zu sehen noch bis 21. Januar, in der Leituria, Rua Dona Estefânia, 123 a, in der Nähe der Metrostation Saldanha, wo die rote und die gelbe Linie sich kreuzen. Geöffnet hat die Leituria täglich von 10 bis 20 Uhr, ausser am Sonntag.

Hier auf Lisboa-Soulcity geht die Künstlerin noch weiter: Sie führt uns nicht nur mit ihren Bildern, sondern live in den entspannten Stadtteil Campo de Ourique, in dem sie aufgewachsen ist.

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Das Lissabon von Rafael Santos

Rafael Santos und ein eléctrico 28 in Lissabon. Foto: Eva Maekler
Lissaboner Moment: Rafael Santos im Gespräch mit Lisboa-Soulcity – und prompt fährt ein Wagen der berühmten Straßenbahn 28 vorbei. Foto: Eva Maekler

„Wo ist das Castelo?“ „Wo muss ich für die Feira da Ladra aussteigen?“ „Wie komme ich ins Bairro Alto?“ Das sind die persönlichen Top 3 von Rafael Santos, wenn es um die häufigsten Touristenfragen geht. Jeden Tag. Denn Rafael ist guarda-freio. Was wörtlich bedeutet, dass er die Bremsen überwacht. Und das sagt schon viel mehr darüber aus, wie sein Berufsalltag ausschaut, als die korrekte deutsche Berufsbezeichnung: Straßenbahn-Fahrer. Wenn er vorne in der berühmten 28 steht, wird er häufiger fotografiert als der Papst, davon ist er überzeugt. Vielleicht sind es bei ihm auch noch ein paar Fotos mehr als bei seinen Kollegen, weil einige Fahrgäste ihn als den Autor des Diário do Tripulante erkennen, seines Blogs als Bus- und Straßenbahnfahrer. Bei einem Spaziergang  mit Lisboa – Soulcity durch sein Lissabon beschränkt er sich zum Glück nicht auf die kurzen Ansagen an seine Fahrgäste …

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Das Lissabon von Wolf Gaudlitz

„Ich hab‘ doch Flügel, ich leb‘ doch sowieso nicht auf dieser Erde …“ Das sagt einer von sich, der seine Flügel aber auch immer wieder anlegen kann. Um dort zu landen, wo er das Leben spürt, ob in Palermo, der Sahara, der Namib oder in Lissabon: Wolf Gaudlitz.

In die Wüste hat er das Kino gebracht. Mit seinem Cinemamobile. Und kam, nach über einem Jahrzehnt Arbeit, mit einem neuen Film zurück, der jetzt endlich im Kino zu sehen ist: Sahara Salaam. Mit Palermo flüstert hat er 2001 Lebenden und Toten eine Stimme gegeben, die  – zumindest bis dahin – Unerhörtes zu erzählen hatten. Klar, dass einer wie er schon längst dieser Stadt einen Film gewidmet hat: Taxi Lisboa. Den deutschen Film, der seit 1996 immer wieder in ausgesuchten Kinos die Poesie der portugiesischen Hauptstadt auf eine Leinwand projiziert. Denn Gaudlitz räumt darin nicht nur Augusto Macedo eine Hauptrolle ein, der als damals 92-Jähriger wohl der älteste Taxifahrer der Welt gewesen sein dürfte, sondern auch der Stadt selbst. Den Menschen, die hier leben, stranden, den Blick immer in die Ferne richten und doch genau spüren, dass es keinen besseren Ort für ihre Träume gibt. Für Lisboa-Soulcity malt er mit Worten ein Bild von seinem Lisboa. Das Lissabon von Wolf Gaudlitz weiterlesen