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August in Lissabon: Der Strand auf dem Miradouro ist wieder da

Lissabons Jardim do Torel verwandelt sich im August in einen kleinen Strand mit vielen Extras. Foto: Eva Maekler
Lissabon im August: Der Strand im Jardim do Torel ist vielleicht etwas klein – aber dafuer gleichzeitig ein Aussichtspunkt, ein Park, Open-Air-Kino und vieles mehr … bei freiem Eintritt! Foto: Eva Maekler

Es ist heiß in Lissabon – wie es sich gehört im August. Der Atlantik und seine Strände liegen vor der Haustür – aber es gibt eben noch so viel in Lissabon selbst zu sehen … Also trotzdem Strandtuch und Badehose/ Bikini einpacken! Denn im Jardim do Torel hat Lisboas einziger Strand auf einem Miradouro wieder geöffnet, auf einem der berühmten Aussichtspunkte der Stadt. Lisboa-Soulcity hat aufs Neue vor Ort recherchiert und fasst alle wichtigen Infos zusammen.

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Lissabons Sommermusik: Fado im Freien

Lissabon mit Fado entdecken - das bieten die Visitas Cantadas, wie hier mit dem Fadista Jaime Dias in der Mouraria. Copyright: Museu do Fado
Lissabons historische Stadtteile Alfama, Mouraria und Castelo bereiten die Bühne für die kostenlosen Visitas Cantadas, wie hier mit dem Fadista Jaime Dias sowie, an den Gitarren, António Parreira und Guilherme Carvalhais, in der Mouraria. Copyright: Museu do Fado

Lissabons Sommer ruft tagsüber an den Strand und nachts in die Straßen der Stadt. Irgendwas wird immer gerade gefeiert hier, irgendwo  läuft garantiert gerade ein Film im Open-Air-Kino  – und jede Menge Live-Musik liefert den ganz individuellen Erinnerungs-Soundtrack an Lissabon, je nachdem, wann man gerade wo durch die Stadt streift. Die beste Chance, dabei nicht den Hauptbestandteil Lisboas musikalischer DNA zu verpassen, liefern die Visitas Cantadas. Das sind kostenlose Stadtteil-Rundgänge und Fado-Open-Air-Konzerte zugleich, an den Sommer-Wochenenden bis Ende August. Lisboa-Soulcity verrät die Details …

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Das Lissabon von Marta Miranda, OqueStrada: Lisboas andere Seite

Almada / Cacilhas: Lissabons Sprung über den Tejo. Marta von OqueStrada zeigt Lisboa-Soulcity, was es hier zu entdecken gibt. Foto: Eva Maekler
Almada / Cacilhas: Lissabons Südseite des Tejo is eigentlich gar nicht mehr Lisboa – und gehört doch dazu, sagt Marta von OqueStrada. Foto: Eva Maekler

 Atlantic Beat, das ist der Name der aktuellen CD von OqueStrada, der Band von Marta Miranda. Atlantic Beat – Mad‘ in Portugal, das klingt nach mehr Weite und weniger Stadt als Tasca Beat – o sonho português, dem ersten Album der Band. Lisboa-Soulcity hat Marta gebeten, auch unseren Blick zu weiten, über den Tejo hinweg, die eigentliche Stadtgrenze. Seit 20 Jahren ist Marta in Almada zuhause, der Stadt, die diejenigen erwartet, die sich am Cais do Sodré auf die Fähre begeben. Ein Privileg, wenn am kleinen roten Quiosque an der Anlegestelle Cacilhas, benannt nach dem Stadtteil Almadas, eine Gastgeberin wie Marta wartet. Sie zeigt uns nicht nur eine, sondern viele andere Seiten. Von Grande Lisboa – und von sich.

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Lissabons Stadtteil Bica feiert sich selbst – mit dem Festival Zest

Lissabons Ascensor da Bica. Copyright: Eva Maekler
Lissaboner Berühmtheit: Die Standseilbahn, den Ascensor da Bica, besuchen fast alle Touristen. Doch der gleichnamige Stadtteil hat mehr zu bieten. Besonders mit seinem neuen Festival. Copyright: Eva Mäkler

Bica?! Lissabons Touristen fällt dazu eigentlich nur eines ein: Der Ascensor da Bica, eine der historischen Standseilbahnen der Stadt. Höchste Zeit also, den sehr authentischen und lebendigen Stadtteil drumherum kennenzulernen. Jetzt. Denn an diesem Wochenende, am 13. und 14. September, erlebt die Bica ihr erstes Festival Zest. Lisboa-Soulcity stellt das Programm vor und wirft mit Hilfe von Paulo Rebelo, dem Lissabon dieses neue Festival zu verdanken hat, einen Blick hinter die Kulissen des Events.

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Das Lissabon von Telmo Pires

„Se juntarmos todas as cores da cidade …“, so beginnt ein Liebeslied: „Wenn wir alle Farben dieser Stadt zusammenfügen …“ Ein Liebeslied an eine Stadt. Lisboa, seine Stadt: Telmo Pires. Der in Deutschland aufgewachsene portugiesische Fadosänger lebt seit vier Jahren in der Stadt des Fado. Den Text für Meu amor hat er noch in Berlin geschrieben – aufnehmen konnte er ihn bereits in Lissabon. Es war nicht nur ein Umzug zu den Wurzeln seiner Musik. Es war seine bisher größte Herausforderung: Er, der „Emigrant“, der in Deutschland bereits mit drei CDs musikalisch erfolgreich war und den in Portugal kaum jemand kennt, will es hier schaffen. Klar, dass er auf Skepsis trifft, manchmal vielleicht auch auf Neid. Aber eben auch auf die Besten seiner Branche. Die besten an der portugiesischen Gitarre, die besten Komponisten, die besten Texter … Sein Gedanke: „Wenn ich die nicht knacke, dann kann ich es vergessen.“ Das Ziel des Fado-Sängers, der die Grenzen seines Genres überschreitet: Einer von ihnen zu sein. Sein ganz persönliches Fado-Versprechen – Fado Promessa. So der Name seiner aktuellen CD, der ersten, die er in Portugal aufgenommen hat.

In Lissabon zu Hause: Telmo Pires und der Fado. Copyright: Telmo Pires
Lissabon ist für Telmo Pires untrennbar mit Fado verbunden. Aber nicht nur … Copyright: Telmo Pires

Das Ergebnis: Nach vier Jahren in der Stadt wird er geadelt. Durch einen der bedeutendsten Gralshüter seiner Kunst, das Museu do Fado. Mitverantwortlich für die erfolgreiche Bewerbung um die Anerkennung des Fado als immateriellem Kulturerbe. Die Auszeichnung trägt diese urportugiesische Musik seit November 2011, und damit hat das Museu do Fado ganz offiziell die Aufgabe, dieses Erbe zu pflegen. „Deswegen habe ich nie, nicht mal im Traume, einen Gedanken daran verschwendet, dass ich da spielen könnte“, sagt er im Gespräch mit Lisboa – Soulcity. Kurz, nachdem er dort gespielt hat. Diesen 17. Juli 2014 wird er in seinem Leben nicht vergessen. Doch seine Liebe zu dieser Stadt geht noch sehr viel tiefer. Auf Lisboa – Soulcity erzählt Telmo Pires davon, von seinen ganz persönlichen Highlights der Stadt – bei weitem nicht nur in Sachen Fado – und er zeigt Bilder, fotografische Momentaufnahmen aus seinem Lisboa. Das Lissabon von Telmo Pires weiterlesen

Lissabons neuester Strand – auf einem Hügel der Stadt

Lissabon: Blick vom Miradouro do Torel auf den Tejo Copyright: Eva Mäkler„Wenn die Stadt nicht zum Strand runtergehen kann, kommt der Strand eben hoch zum Park.“ Sagen Vasco Morgado und sein Team, die Verantwortlichen der Stadt Lissabon für den Stadtteil Santo António. Und meinen damit: Einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, der Miradouro do Torel in der Nähe von Goethe-Institut und Deutscher Botschaft,  wird zum „Stadtstrand“. Mit einem Angebot, das man sonst vielleicht über ein ganzes Wochenende genießt in seinem Lissabon-Urlaub: Traumhafter Blick über den Westen der Stadt mit der Avenida da Liberdade, bis hin zum Tejo, inmitten einer gepflegten Parklandschaft; Badebecken, Liegestühle, Sportangebote, Bar, Musik und Open-Air-Kino …   Lissabons neuester Strand – auf einem Hügel der Stadt weiterlesen