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Lisbon Week 2017: Lumiar – das Lissabon von Estraca, Hip-Hopper

Lumiar, das ist Lissabon von einer ganz anderen Seite. Es ist das Lissabon des Hip-Hoppers Estraca. Foto: Eva Maekler
Lissabon, mal anders: Lumiar ist das Lissabon des Hip-Hoppers Estraca. Der Stadtteil ist Schauplatz der Lisbon Week 2017. Foto: Eva Maekler

Landgüter, Herrenhäuser, viele Kirchen und ausgedehnte Gartenanlagen – das ist die Geschichte von Lumiar, dem ältesten Stadtbezirk Lissabons: 750 Jahre alt. Die heutige Realität ist nicht so schnell erzählt. Denn neben der immer noch vorhandenen Idylle gehören längst Straßenzüge dazu, die von einem gescheitertem Sozialen Wohnungsbau erzählen. Gescheitert nicht nur architektonisch, sondern auf vielen Ebenen. Die schulische ist da nur ein Beispiel. Die kulturelle ein weiteres. Wobei es genau da Ansätze gibt.

Lisbon Week in Lumiar: Street Art gehoert unbedingt dazu. Estraca zeigt hier ein Work in Progress. Foto: Eva Maekler
Lisbon Week in Lumiar bedeutet auch Streetart: Estraca zeigt eines der Streetart-Stuecke, hier noch als Work in Progress. Foto: Eva Maekler

Mit anderen Worten: Lumiar ist ein spannender Stadtteil für jeden, der Lissabon näher kennenlernen will. Nicht nur touristisch. Die Gelegenheit dazu ist jetzt so gu wie sonst kaum: Vom 25. März bis 2. April ist Lumiar Schauplatz der Lisbon Week. Fester Bestandteil jeder Lisbon Week sind neben Führungen, Ausstellungen, Kunstaktionen etc. auch Konzerte. Am Freitag, 31. März tritt um 22 Uhr der Hip-Hopper Estraca im Festsaal der Junta de Freguesia (Gemeinde-Verwaltung) Lumiars auf, in der Alameda da Linha das Torres, 156 (zu erreichen mit der gelben Metro-Linie, Linha amarela, bis zur Station Quinta das Conchas). Mit Lisboa-Soulcity stellt er sein Lumiar vor – und wir verbinden Tipps für die Lisbon Week mit einem Blick in den Teil des Bezirks, zu dem auch die Lisbon Week nicht führt.

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MUDE: Museumsreife Lebenskunst in Lissabon

Das MUDE ist Lissabons Museum für Design und Mode. Copyright: Eva Mäkler
Das Lissaboner Museum für Design und Mode, MUDE, kuratiert jede Ausstellung mit viel Liebe – und spielt dabei auch immer mit der Struktur der eigenen Architektur. Copyright: Eva Mäkler

Ein Museum für Design und Mode – das bedeutet viel Platz für eine alltägliche, omnipräsente Form von Kunst. Das Bewusstmachen von Prägungen. Vom Kollektiven individueller Erinnerungen. Es verspricht Exponate ohne gefühlten Museumsstaub und offene Türen zum wahren Leben. Das Lissabonner MUDE erfüllt diese Versprechen aufs interessanteste.  Es macht Spaß, seine Ausstellungen sind bestens kuratiert – und kostenlos zu besuchen, dienstags bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr. Noch bis 30. September kann man eine große Ausstellungs-Installation sehen, die einem besonders schillernden Beispiel für die Verquickung von Kunst, Kommerz und Leben gewidmet ist: André Saraiva.

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