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Januar in Lissabon: Flaneure, Cineasten, Klassiker und Kosmopoliten …

Lissabon feiert das chinesische Neujahr am 21. und 22. Januar. Copyright: Feliz Ano Novo Chinês
China in Lisboa: Am 21. und 22. Januar feiert Lissabon das chinesische Neujahr. Copyright: Feliz Ano Novo Chinês

Lissabon ist die chinesische Hauptstadt Europas – jedenfalls, wenn es darum geht, das chinesische Neujahr zu feiern. Ok, nicht nur. Aber Golden Visa, Steuergeschenke an chinesische Ladenbesitzer sowie ostasiatische Immobilien- und Investitionsgier einmal kurz aus dem Fokus genommen, kann man Chinas Präsenz in der portugiesischen Hauptstadt am Samstag, 21. und Sonntag, 22. Januar mit allen Sinnen genießen.

Lissabon spielt eine Hauptrolle im Film
In Lissabon spielt der Film „Fado“ von Jonas Rothlaender. Am 21. Januar zeigt ihn das Cinema São Jorge im Rahmen des Lissaboner Fimfestivals „Kino 2017“. Copyright: StickUp Filmproduktion

Lisboa bricht zum Wochenende der chinesischen Neujahrsfeiern aber mit noch viel mehr in ein neues Event-Jahr auf: Kino 2017 zeigt von 19. bis 24. Januar aktuelle deutsch-sprachige Film-Highlights, darunter den in Lissabon spielenden Film Fado von Jonas Rothlaender.  Am Sonntag gibt es das erste große Straßenfest des Jahres, um die neugestaltete und nun sehr viel Flaneur-freundlichere Praça do Saldanha, und außerhalb der Stadtgrenzen lockt der Palast von Queluz Freitag bis Sonntag abend mit einer grandiosen Premiere der besonderen Art. Lisboa-Soulcity macht den Wegweiser.

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Lissabon im Weihnachts-Fieber

Lissabon, Rua do Carmo: Zu Weihnahcten schweben weiss-goldene Schirme aus Licht scheinbar in der Luft. Foto: Eva Maekler
In Lissabons Rua do Carmo schweben weiss-goldene Schirme ueber den Passanten. Foto: Eva Maekler

„Lisboa. Licht. Weihnachten. Magie.“ Diese Worte schweben wie ein Eingangstor über dem Beginn der Rua Augusta am Rossio.  Die Weihnachts-Dekoration ist in Lissabon dieses Jahr aufwendiger denn je: Zwei Millionen Lichter, verteilt auf auf über 30 Straßen und Plätze, machen einen Nacht-Spaziergang durch Lisboa zu einem neuen Erlebnis. Die Stadt hat sich das 700.000 Euro kosten lassen, mehr als doppelt so viel wie 2015. Ob das Geld angesichts der finanziellen Lage des Landes sinnvoll angelegt ist, darüber herrscht durchaus keine Einigkeit bei den Lisboetas. Immerhin beteiligt sich der Einzelhandel an den Kosten. Und umso mehr sollte das Ergebnis nun genossen werden …Doch Weihnachtszeit in Lissabon bedeutet mehr. Viel mehr. Lisboa-Soulcity gibt den ausführlichen Überblick.

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Es riecht nach Farturas in Lissabon …

Lisboa-Soulcity: Farturas - zum Anbeissen ... Copyright: Eva Maekler
In Lissabon gehören Farturas auf jedem Rummelplatz und bei jedem Event unbedingt dazu. Copyright: Lisboa-Soulcity / Eva Maekler

In Lissabon riechen Weihnachtsferien anders. Ein bisschen nach Karneval, jedenfalls für deutsche Nasen. Das liegt an den Farturas. Nach in viel heißem Öl ausgebackenem Mehl und Zucker. Wie Krapfenteig, nur im Bratwurst-Format.

Lisboa-Soulcity: Lissabons weihnachtliches Videomapping auf der Praça do Comércio. Copyright: Eva Maekler
Bei Spektakeln wie hier dem weihnachtlichen Videomapping auf der Praça do Comércio duftet es eigentlich immer auch nach Farturas … Copyright: Lisboa-Soulcity / Eva Maekler

Eine Fartura gibt es in Lisboa eigentlich immer und überall dort, wo es laut, bunt und wuselig zugeht. Also schon einmal auf jedem Rummelplatz, klar. Bei jedem Feuerwerk. Bei jedem Konzert. Einfach alles, was nach Event riecht, riecht auch nach süßen Farturas. Für die Weihnachtsferien bedeutet das ein olfaktorisches Dauer-Großevent. Weihnachtsseligkeit und Rummelplatzgetümmel – in Lissabon geht das nämlich bestens zusammen. Und zwar nicht mal so kurz zwischendurch zur Abwechslung, sondern ganze zwei Monate lang, seit Beginn der Adventszeit und noch bis zum 25. Januar.

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